Was es ist
DISCO ist die cloud-native, KI-first eDiscovery-Plattform, die angetreten ist, um die langjährige Vormachtstellung von Relativity im Review-Segment herauszufordern. 2013 gegründet, ging DISCO 2021 an die Börse und führt seitdem konstant die Benchmarks bei Review-Geschwindigkeit und Usability an — die Plattform, die AmLaw-Associates tatsächlich nutzen wollen, statt der Plattform, die ihnen aufgezwungen wird. Cecilia AI (die generative KI-Schicht von DISCO) übernimmt Dokumentenklassifizierung, Deposition-Vorbereitung und den Aufbau von Fallnarrativen.
Warum es in Legal-Ops-Stacks auftaucht
- Geschwindigkeit statt Feature-Checkliste. DISCO schneidet in Benchmarks zum Dokumenten-Review-Durchsatz konstant schneller ab als Relativity — entscheidend, wenn der Review zum Kostenzentrum der eDiscovery wird.
- KI-first Review. Cecilia AI erledigt den First-Pass-Review in einer Qualität, die bei gängigen Tagging-Aufgaben (responsive, privileged, hot) mit der von Junior-Vertragsanwälten konkurriert. Bei entsprechender Skalierung eine spürbare Kostenreduktion.
- Bessere UX. Die Oberfläche geht von einem Anwalt der Generation 2026 aus, nicht von einem Contract Reviewer aus 2012. Das Onboarding neuer Reviewer dauert Stunden, nicht Wochen.
Pricing
- Individuell, pro Mandat. DISCO berechnet traditionell nach gehostetem Datenvolumen in Gigabyte zuzüglich Nutzer-Lizenzen für den Review, mit deutlichen Volumenrabatten auf Kanzlei- oder In-house-Programmgröße.
- Abo-Pricing für Enterprise-Programme. Große In-house-Programme verhandeln Jahresverträge mit planbarer Run-Rate.
- Pilot-Pricing für ein einzelnes Mandat vor breiterem Rollout ist üblich.
Am besten geeignet für
- Litigation-Praxen auf Kläger- und Beklagten-Seite, die cloud-native Verfahren führen
- Mittelständische und Enterprise-In-house-Legal-Programme, die Self-Service-eDiscovery (Logikcull) entwachsen sind, aber eine bessere UX als Relativity wollen
- Kanzleien, die Verfahren mit substanziellen KI-gestützten Review-Anteilen führen, bei denen die Validierung der Review-Qualität entscheidend ist
Vorsicht bei
- Kleinere installierte Basis als Relativity — bei Verfahren mit gerichtlich vorgeschriebenen Plattform-Anforderungen oder spezifischen Abstimmungsbedarfen mit der Gegenseite kann Relativity weiterhin Pflicht sein
- Weniger ausgereift bei bestimmten Enterprise-eDiscovery-Sonderfällen (fremdsprachiger Review, audio-/video-lastige Produktionen, bestimmte Legal-Hold-Integrationen)
- Die Offenlegungsstandards für KI-gestützten Review setzen sich in den Gerichten erst noch — prüfen Sie die produktionsseitigen Disclosure-Anforderungen, bevor Sie sich bei Skalierung auf Cecilia verlassen
- Direkte Konkurrenz mit Everlaw bei der Positionierung “KI-nativ, moderne UX” — beide führen in diesen Dimensionen; der Unterschied liegt oft in den Workflow-Details